J wie Jugend

Die Kindheit und vor allem die Jugend ist eine ganz besondere Zeit. In der Kindheit erleben wir viele Dinge in der näheren Umgebung zum allerersten Mal. In der Jugend weitet sich der Umkreis aus. Und wir beginnen, selbst zu entscheiden, was wir erleben wollen.

In dieser Zeit liegen Glück und Leid oft dicht beieinander. Die erste Liebe ist ein großes Glück. Aber wenn einem das Herz gebrochen wird, ist es ein großes Leid.

Ebenso ist es mit Freundschaften. Gerade in der Jugend werden oft enge Freundschaften geschlossen. Was ein großes Glück ist. Aber es gibt auch Verletzungen, wenn sich die beste Freundin / der beste Freund lieber mit anderen Menschen trifft.

In meiner Jugend gab es – ich muss es leider zugeben – auch Alkoholexzesse. In unserer Familie wurde nicht übermäßig viel Alkohol getrunken. So dass ich wenig Erfahrung hatte, als ich auf die ersten Partys ging. Das waren heftige Erfahrungen, bis ich wusste, wie man mit dieser Droge umgeht.

Es gab aber auch glückliche Momente, denn wie wir alle wissen, enthemmt Alkohol und macht den Kontakt zu anderen – gerade als junger Mensch, wenn man noch sehr schüchtern ist – leichter.

Mein Vater hatte einen Spruch auf seiner Terasse in Stein gemeißelt: „Was hält uns frisch und jung? Arbeit und Erinnerung.“

Damals konnte ich wenig damit anfangen. Heute weiß ich, die Erlebnisse in der Jugend haben sich tief in der Seele eingegraben. So intensiv wie in der Jugend erlebt man die Welt später selten.

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